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Volksbank initiiert und finanziert den Aufbau der Kreativwerkstatt für Kinder und Jugendliche

 

"Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft!", sagt Dr. Peter Bottermann von der Volksbank Ruhr Mitte. Deshalb regte die Volksbank den Aufbau einer Kreativwerkstatt für Kinder und Jugendliche in Gelsenkirchen an und wird diese, zusätzlich zu den bereits eingesetzten Mitteln für Kindergärten und Schulen, mit jährlich 70.000 Euro fördern.

 

"Wir haben uns zunächst ein Bild von möglichen Förderungsalternativen und sinnvollen Projekten gemacht", so Dr. Bottermann, "und sind dann initiativ auf die Stadtverwaltung zugegangen."

 

Träger des neuen Projektes "Kreativwerkstatt" sind die Stadt Gelsenkirchen und die aGEnda21. Die Koordination und Durchführung liegt beim aGEnda 21-Büro.

 

"Gleich mehrere Effekte soll die Kreativwerkstatt erzielen", erläutert Werner Cordes von der Volksbank: "Ein Netzwerk verschiedener Organisationen und Gruppen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung soll entstehen. Mit diesem Netzwerk fördern wir die Zukunftskompetenzen der Kinder und Jugendlichen und damit auch die Zukunft unserer Stadt." Dabei muss in Gelsenkirchen nicht bei Null angefangen werden, da es bereits zahlreiche Angebote zur Förderung der Kreativität gibt. Kirchliche Gruppen, die Falken, städtische Projekte, wie das Umweltdiplom, die Kunst- und Musikschule der Stadt und viele andere sorgen schon jetzt für eine Vielzahl von Angeboten, weiß der Beigeordnete für Kultur, Bildung, Jugend und Sport, Dr. Manfred Beck, und sagt: "Dieses breite Spektrum soll erstmals in einer gemeinsamen Broschüre und im Internet gebündelt dargestellt werden. Dank der Förderung und des Engagements der Volksbank ist dies nun möglich." Eltern und Jugendliche können schnell die Vielfalt des Angebots überblicken dadurch gezielt und ortsteilübergreifend Bildungsangebote buchen. Über die Zusammenfassung der Angebote hinaus soll ein Netzwerk zur engeren Kooperation von Bildungseinrichtungen, Stadtverwaltung, Eltern, Pädagogen, Kindern und Jugendlichen entstehen.

 

Einen weiteren Kreativitätsschub erhoffen sich die Stadt, das aGEnda 21-Büro und die Volksbank durch die finanzielle Förderung neuer Kurse und Projekte. "Wer mit neuen Kursen die Kreativität von Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren weckt, wird von uns mit bis zu 90 Prozent der Kurs- oder Projektkosten gefördert", sagt  Werner Cordes. Allerdings muss das neue Angebot einen Beitrag zu der von den Vereinten Nationen ausgerufenen, bis 2014 laufenden, Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" leisten. "Uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler einerseits Kompetenzen erwerben, um an den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts arbeiten zu können. Andererseits sollen sie Wissen und Fertigkeiten erwerben, die ihnen in ihrer Entwicklung weiterhelfen.", erläutert Ingrid Stange vom aGEnda 21 Förderverein. "Bildung für nachhaltige Entwicklung hat zum Ziel, die Menschen zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen."

 

Die Förderschwerpunkte der Gelsenkirchener Kreativwerkstatt sind: Naturbegegnungen und -wissenschaften, Medientechnik und künstlerisches Gestalten. Zusätzlich werden träger- und stadtteilübergreifende Projekte gefördert, wie zum Beispiel die Schülerfirma Mehrwert und das Umweltdiplom. Gefördert werden können Kurse, die nach dem 15. August 2007 beginnen und den Förderschwerpunkten entsprechen.

"Mit der Einrichtung der Kreativwerkstatt können wir auch einen aktiven Beitrag zur Ausweitung der Aktivitäten der Kunstschule im Gelsenkirchener Süden leisten", so Werner Cordes von der Volksbank. "Bereits seit Jahren engagieren wir uns im Förderverein des städtischen Kunstmuseums und unterstützen die Durchführung von Kursen für Kinder im Grundschulalter."

 

Auch zukünftig will die Volksbank durch weitere Aktivitäten und Spendenmittel die Bildung von Kindern- und Jugendlichen in der Stadt fördern. "Die Fördervereine der Schulen und Kindergärten", so Dr. Peter Bottermann, "werden weiterhin im bisherigen Umfang finanziell unterstützt."

 

"Wir freuen uns, dass sich mit der Volksbank ein Partner aus der Wirtschaft für nachhaltige Bildung engagiert. Ich bin gespannt, welche Ideen die Gelsenkirchener Organisationen und Gruppen haben, um die Kreativwerkstatt vielfältig, bunt und nachhaltig zu machen. Also: Am besten mitmachen", ruft Dr. Manfred Beck auf. Im August dieses Jahres wird das erste Kursprogramm (2. Halbjahr 2007) in einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung vorgestellt werden.

 

Weitere Informationen zur Kreativwerkstatt und den Förderanträgen gibt es im aGEnda 21-Büro in der Von-Oven-Straße 17, 

Telefon: 147 91 30 oder unter: www.kreativwerk.org.

 

Auf Ihren Internet-Seiten www.vb-ruhrmitte.de, informiert die Volksbank unter der Rubrik "Aktuelles" über weitere Bildungsinitiativen und Spendenaktivitäten.

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Dr. Peter Bottermann (Volksbank Ruhr Mitte), Stadtrat Dr. Manfred Beck (Beigeordneter für Kultur, Bildung, Jugend und Sport), Ingrid Stange (1. Vorsitzende des aGEnda 21-Fördervereins, Werner Rybarski (Leiter des aGEnda 21-Büros), Werner Cordes (Volksbank Ruhr Mitte)