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Dokumentation
Talentschuppen
Das Talentschuppen Projekt war ein Highlight im Kalenderjahr 2007. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im städtischen Jugendzentrum Tossehof (JKT), der Gelsenkirchener Band TONY HONK, der Kursleiterin und den jeweils beteiligten Jugendlichen gemeinsam geplant und durchgeführt. In diesem Jahr wurde der Talentschuppen zum ersten Mal von der Kreativwerkstatt unterstützt. Diese Unterstützung ermöglichte eine professionelle Begleitung des Projekts durch eine Gesangslehrerin.
25
Jugendliche aus den verschiedensten Herkunftsländern (insgesamt 8)
haben über einen Zeitraum von 3,5 Monaten Songs ihrer Wahl unter Live
Bedingungen eingeübt und diese in Begleitung einer Gelsenkirchener Band
am 30. November dem Publikum live präsentiert. Die öffentliche Aufführung
wurde sehr gut besucht. Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde
erlebten eine gelungene Veranstaltung. Die beteiligten Jugendlichen
waren rundum glücklich und zufrieden mit ihrer Bühnenshow. Eine kleine
After Show Party für alle Teilnehmer im Anschluss an die Veranstaltung
rundete das Projekt ab.
Eine
weitere Vorführung des Projekts gab es am 7. Dezember bei der
kooperierenden Realschule in Mühlheim.
Der
Talentschuppen ist keine Superstar Veranstaltung, vielmehr steht das Wir
im Vordergrund. Hier wurde ohne Konkurrenzdruck geübt und gefeiert. Nur
Gewinner, keine Verlierer – das ist die Quintessens dieser
Veranstaltung.
Dieses Projekt erforderte ein hohes Maß an Engagement, Ausdauer und Kooperationsbereitschaft seitens der jugendlichen Teilnehmer. Teamfähigkeit und ein Erleben eigener Ressourcen sind wichtige Bausteine des Talentschuppens. Die Jugendlichen waren an der Planung und Durchführung des Projekts beteiligt. Die Förderung von Eigenverantwortung und sozialer Kompetenzen unterstützen eine positive Identität mit den Zielen der Einrichtung. Als Multiplikatoren transportieren die Jugendlichen unsere Intentionen weiter.
Für die Einrichtung Tossehof ist dieses Projekt ein wesentliches Modul für das friedvolle und tolerante Miteinander unserer jugendlichen Besucher.
Auf Grund der Beteiligung an der Planung und Durchführung und durch die intensive Zusammenarbeit mit den Jugendlichen wird das Element der Beziehungsarbeit nachhaltig unterstützt. Dieses intensive "Setting" erleichtert den Jugendlichen die Möglichkeit, sich den Hauptamtlichen gegenüber zu öffnen, die eigene Befindlichkeit - Wünsche, Sorgen u.v.m. zu thematisieren.
Ein gemeinsames Probewochenende, von Samstag, den 24. November bis Sonntag, den 25. November in der abgelegenen Epscheider Mühle war ein wesentliches Element des Projekts. Die bereits geknüpften Kontakte der teilnehmenden Jugendlichen aus Gelsenkirchen und Mühlheim wurden hier intensiviert, Freundschaften geschlossen.
Für
die Teilnehmer genießt, neben der abschließenden öffentlichen Aufführung,
insbesondere das gemeinsame Probewochenende den höchsten Stellenwert. Für
die Gruppe ist der auswärtige Aufenthalt während des Probewochenendes
überaus wichtig. Obschon bis in die Nacht hinein geprobt wurde, blieb
den Jugendlichen genug Raum, sich untereinander besser kennen zu lernen
und intensive Gespräche mit den hauptamtlichen Mitarbeitern zu suchen.
Gerade dieses "exklusive" Setting unterstützt eine positive
Gruppendynamik.
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