Dokumentation
Eine Laube für den Garten –
Baukurs für kreative Kids
Am
5. Februar 2008 ging es endlich los:
Nachdem es am 02. Februar, dem ursprünglichen Termin, schneite, so dass die
Veranstaltung verschoben werden musste, empfing uns am Karnevalsdienstag schönster
Sonnenschein. Auch die zusammen mit Förster Balke bei Pflegemaßnahmen im
Naturschutzgebiet Alma geschnittenen Weiden schienen nur so auf das Stecken zu warten.
Ein Grundriss war schnell festgelegt: Die Kinder wünschten sich ein grünes Iglu.
Glücklicherweise hatte es nachts nicht gefroren, und der weiche Lehmboden am
Schüngelberg machte das Stecken der Weidenruten einfach, sie wurden nach einem
Spatenstich pro Rute im Boden etwas 30 cm tief verankert. Natürlich durften es für das
Grundgerüst nur die längsten Weiden sein, die man oben so zusammenbinden konnte, dass
unser Iglu noch hoch genug war. Zusammenbinden hört sich leicht an – aber wie genau? In
den oberen Etagen wurde der Drahtrödler eingesetzt. Nicht nur, dass hier das alte
Handwerkersprichwort: „Nach fest kommt ab“ zu beachten war, die Weiden
mussten ja so zusammen gebunden werden, dass die Weidenlaube rund war und blieb. Und das war gar
nicht so einfach und musste immer wieder aus den verschiedensten Blickwinkeln kontrolliert
werden!
Nach dem Aufstellen des Grundgerüstes folgte die Feinarbeit im Einflechten der Wände.
Drüber – drunter – drüber – drunter – und an wichtigen Punkten mit Sisalschnur festbinden –
fertig!
Jetzt müssen die Weiden nur noch gut gewässert werden, damit sie im Frühling hoffentlich
ausschlagen und die Laube ergrünt.
Eins ist sicher: Wenn die Laube grün wird, steht die nächste Arbeit im Einflechten der neu
gewachsenen Äste an.
Aber auch dabei werden die beteiligten Kinder wohl mit Feuereifer dabei sein, Emily (3)
machte es allen vor, s. Foto.
Susanne
Stahlschmidt
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