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Aktuelles zur Kreativwerkstatt

 

Kreativwerkstatt 2012 – Weil Bildung Laune macht

Kurse in den Bereichen Neue Medien, Naturwissenschaften und Künstlerisches Gestalten in fast allen Stadtteilen

Die Kreativwerkstatt für Kinder und Jugendliche setzt ihren Erfolgskurs fort und geht nun bereits in das sechste Kursjahr. Dank der mittlerweile 68 Netzwerkpartner - und der Förderung durch die Volksbank Ruhr Mitte - kann ein 190 Kurse starkes Programm angeboten werden. So bietet die Kreativwerkstatt Kinder und Jugendlichen auch in diesem Jahr wieder ein volles Kursprogramm in fast allen Stadtteilen. Sie wird aufgebaut und getragen durch die aGEnda 21 und durch die Stadt Gelsenkirchen.

Bildung ist der "Schlüssel der Zukunft". In der Kreativwerkstatt sollen die jungen Forscher, Künstler, Wissenschaftler und Entdecker das Wissen und die Fertigkeiten erwerben, die für die eigene Zukunft wichtig sind. Daher hat sich die Kreativwerkstatt drei besondere Förderschwerpunkte gesetzt. Einer davon sind die Neuen Medien. 

"Drei, zwei, eins ... meins", nach diesem Prinzip bietet die Schülerfirma MehrWert in Hassel ihre Artikel bei einem bekannten Internetauktionshaus an. Im Sortiment sind ausschließlich Artikel, die von ihrem Vorbesitzer nicht mehr benötigt werden, weg geworfen werden sollen oder unnütz in Regalen, Kellern und auf Dachböden verstauben. So erlernt ihr spielerisch die Grundlagen des Berufsalltags, Verantwortung zu übernehmen und erteilt zudem der Wegwerfgesellschaft eine Absage. 

Zur Medientechnik gehört auch das Fotografieren. Der Kinderschutzbund lädt ein, in der Fotowerkstatt in Bulmke-Hüllen alles übers Fotografieren und über die anschließende Bildbearbeitung zu lernen. 

Die Jugendredaktion www.spinxx.de in der Altstadt nimmt aktuelle Kinofilme und TV-Serien kritisch unter die Lupe nehmen, stellt Lieblingsbücher vor, berichtet von Filmfestivals und schaut hinter die Kulissen von Produktionsfirmen. Außerdem lernen die Jugendredakteure Interviews am Schnittplatz den richtigen Schliff zu geben und Fotoreportagen online zu stellen.

Zweiter Scherpunkt sind die Naturwissenschaften. Hier erklärt das Ferdinand-Lassalle-Haus 2012 zum Jahr der Bienen und erforscht zusammen mit den jungen Kursteilnehmern, was die fleißigen Brummer mit der Artenvielfalt zu tun haben.

Beim Internationalen Mädchengarten in Schalke startet mit einem Umzug die „next generation“. Dort wird der neue Garten von Anfang an gemeinsam mit Mädchen gestaltet - unter den Leitgedanken der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), biologischem Anbau und Ressourcenschutz.

In Heßler lädt auch der Ziegenmichel zu seiner Gartengruppe ein: Hochbeete werden gestaltet, Obst und Gemüse angepflanzt und später natürlich auch geerntet und verarbeitet. Der Arbeitseinsatz wird dann durch leckere Naturalien belohnt. 

Neben Naturwissenschaft und Medientechnik hat sich die Kreativwerkstatt der künstlerischen Kreativität verschrieben. So erstellen junge „VerwandlungskünstlerInnen“ in der „Malbude“ Recyclingkunst und im städtischen Jugendzentrum Tossehof wird Graffiti vom Papier auf die Mauer gebracht.

Unverzichtbare Basis der Kreativwerkstatt sind die vielfältigen Bildungseinrichtungen in Gelsenkirchen. Und auch im sechsten Kursjahr konnten noch neue Partner hinzugewonnen werden: Mit dabei sind nun der CVJM Gelsenkirchen-City e.V., die Elisabeth-Käsemann-Familienbildungsstätte, das Forum 2000 Bismarck, der Jugendring Gelsenkirchen, der Kleingartenverein Trinenkamp und die Opera School.

 

Die Gesamtförderung der Volksbank beträgt wie in den Vorjahren 70.000 Euro. Mit diesem Betrag werden ca. 1.000 Jugendliche in Gelsenkirchen direkt gefördert.

 

Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte sich das Programm besorgen. Wer nach einem Bewerbungstraining, einem Computerkurs und anderen praktischen Hilfen sucht, wird im Programmheft sicher fündig. Egal ob in Hassel, Buer, Horst, Ückendorf oder in der Altstadt – Angebote der Kreativwerkstatt gibt es in fast allen Stadtteilen.

Das Kursprogramm der Kreativwerkstatt gibt es im Internet unter www.kreativwerk.org , gedruckt liegt es in den Bürgercentern, in den Filialen der Volksbank und im aGEnda 21-Büro in der Von-Oven-Straße 19 (Telefon 147 91 30) aus. Auch Flugblätter und Plakate bei den Partnerorganisationen, an weiterführenden Schulen und in den Stadtteilen informieren über die Angebote.