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Fünfte
Ausgabe der KinderUmweltZeitung
Von Zeitungsmuffeln zu begeisterten Journalisten
Klasse 8b der Lessing-Realschule machte die neue KinderUmweltZeitung
Kurz nach den Sommerferien ging es los - recherchieren, schreiben, fotografieren und layouten. Zeitung machen ist eine Menge Arbeit. Jetzt halten die rund 30 Schülerinnen und Schüler der jetzigen Klasse 8b der Lessing-Realschule das Ergebnis in den Händen – die neue KinderUmweltZeitung (KUZ). In einer Auflage von 16.000 Exemplaren wird die KUZ nun an die Klassen drei bis sechs der Gelsenkirchener Schulen verteilt. Randvoll mit Themen aus dem gesamten Spektrum des Natur- und Umweltbereiches, kindgerecht präsentiert und aufbereitet.
Mit Begeisterung war die Kinderredaktion bei der Sache. Dabei waren die meisten Kids vor dem Projektstart echte Zeitungsmuffeln. Gerade einmal acht von 30 Schülerinnen und Schülern schauten ab und zu mal in eine Zeitung. Doch als eine Mitarbeiterin vom Cub Artwork Grafikbüro und der Journalist Michael Godau die Klasse 7b besuchten, gab es kein Halten mehr. Über eine Stunde wurden sie mit tausend Fragen überschüttet. Damit war die erste und wichtigste Lektion schon gelernt ohne dass es die Schülerinnen und Schüler gemerkt haben. Journalisten müssen fragen, fragen und nochmals fragen. Aber genau so wichtig ist, dass sie auch zuhören können.
In den folgenden Schulstunden ging es richtig zur Sache. Begleitet von den Lehrerinnen Elke Becker und Conny Schillo-Rybarski beschäftigten sich die Jugendlichen in mehrtägigen Workshops intensiv mit dem Zeitungmachen. Angeleitet von Michael Godau und dem Cub Artwork Grafikbüro hieß es vor allem: „Learning by doing“. Getreu der konfuzianischen Weisheit „Erkläre es mir und ich werde es vergessen. Zeige es mir und ich werde mich erinnern. Lass es mich selbst tun und ich werde es verstehen.“ ging es an die Grundlagen des journalistischen Handwerkes. Aber auch Fotografie und Layout standen auf dem Unterrichtsplan. Eine Exkursion in die Druckerei des WAZ-Konzerns gab weitere Einblicke in die Praxis.
Im Tierheim, in der ZOOM Erlebniswelt oder im Nordsternpark und an vielen anderen Orten recherchierten die Reporterteams für ihre Artikel. Und dann wurde es richtig stressig. Schließlich mussten die Jugendlichen ihre Texte in den Computer eingeben, ihre Zeichnungen und Fotos einscannen und die noch fehlenden Lücken nachbearbeiten. All das klappte hervorragend, so dass die jungen Journalistinnen und Journalisten zu Recht stolz sein können auf ihre KUZ.
Die „KinderUmweltZeitung KUZ“ - herausgegeben vom aGEnda 21-Büro und dem Referat Umwelt - ist ein von der Deutschen Umwelthilfe mit dem Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeiche(N) in der Kategorie „Ideen“ ausgezeichnetes Projekt. Das Konzept ermöglicht es Kindergruppen überall in Deutschland Lokalredaktionen zu gründen, die von Profis betreut werden. Die Kindergruppen erstellen jeweils einen vierseitigen Lokalteil, der in einen ebenfalls vierseitigen Mantelteil, der zentral von Gelsenkirchen aus produziert wird, eingebettet ist. Dabei wird ein professionelles Redaktionssystem genutzt.
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Die KinderUmweltZeitung 2011 als PDF

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Erste
interkommunale KinderUmweltZeitung
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Eine
ausgezeichnete Idee: Die KinderUmweltZeitung
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Dokumentation: KinderUmweltZeitung
- Umsetzungsstand
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Fünfte Ausgabe der
KinderUmweltZeitung
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